Wissenswertes zu Preisen und Herstellung von Pellets

 

Informieren Sie sich über Herkunft, Herstellung, Preise und Nachhaltigkeit unserer Pellets*

PREISVORTEIL GEGENÜBER ÖL

 


 

 

Wer mit Pellets heizt, profitiert von niedrigeren Brennstoffpreisen. Im Vergleich zu den Preisen für fossile Energieträger, die starken Schwankungen unterliegen, hat sich der Pelletpreis in den vergangenen Jahren als eigenständig und stabil erwiesen. In den letzten zehn Jahren waren Pellets im Schnitt rund 30 Prozent günstiger als Heizöl.

 

 

 

 

 

Darüber hinaus sind Pellets von der Energiesteuer befreit und der Mehrwertsteuersatz liegt bei nur sieben Prozent.

 

 

Dank der günstigen Pelletpreise amortisiert sich der Kauf einer Pelletheizung in der Regel bereits nach einigenJahren. Wer sich für den Kauf einer Pelletheizung entscheidet, profitiert zudem von der staatlichen Förderung. Für den Tausch einer alten Öl- oder Gasheizung gegen eine moderne Pelletheizung gibt es mind. 4.200 Euro staatlichen Zuschuss über das Marktanreizprogramm (MAP) und das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE). Auch wasserführende Pelletkaminöfen werden gefördert.

Herstellung von Pellets

 


 

Holzpellets werden aus Koppelprodukten der Säge- oder Holzwerke hergestellt, also aus Spänen oder Hobelrückständen. Für eine Tonne Pellets werden sechs bis acht Kubikmeter Späne benötigt. Die Qualität des Rohmaterials spielt für das Endprodukt eine große Rolle. Deshalb finden Qualitätskontrollen von der Späneannahme über die Aufbereitung bis hin zum fertigen Produkt statt.

 

Für die Pelletherstellung werden die Holzreste zunächst getrocknet, zerkleinert und schließlich durch eine Matrize gepresst. Hierbei stellen unterschiedliche Holzarten und verschiedene Feuchtigkeitsgrade eine Herausforderung für die Verarbeitung dar. Denn nur homogenes Material kann in der Presse verarbeitet werden. 

Das Pressen funktioniert ohne chemische Zusätze. Unter hohem Druck werden die Späne durch die Matrize in die typische Zylinderform gebracht. Holzeigene Lignine und Harze werden durch die dabei entstehende Wärme und restliche Holzfeuchte zum Naturkleber, der die Holzfasern zusammenhält. Lediglich eine Zugabe von max. zwei Prozent Presshilfsmitteln wie pflanzliche Stärke ist erlaubt. Das Lignin sorgt auch für die glänzende Oberfläche der Pellets. Schließlich wird der Feinanteil von den Pellets gesiebt. Durch eine regelmäßige Qualitätssicherung und interne Analyse der Pellets wird die hochwertige Qualität der Pellets sichergestellt.  

 

 

 

 

 

 

Sägenebenprodukte als Rohstoffbasis

 

Holz ist ein wertvoller Rohstoff, der in Deutschlands nachhaltig bewirtschafteten Wäldern reichlich vorhanden ist. Die Pelletproduktion ist aus Qualitätsgründen auf reine Holzspäne und Hackschnitzel angewiesen, wie sie in Deutschland in zahlreichen Sägewerken anfallen - früher ein Abfallstoff, heute Grundlage für einen klimafreundlichen Energieträger. Von der in deutschen Sägewerken jährlich im Schnitt verfügbaren Menge von rd. 7 Mio. Tonnen (t) werden heute rd. 2 Mio. t zur Pelletproduktion genutzt. Mit dieser reichlichen Rohstoffbasis können wir uns in Deutschland komplett selbst mit Pellets versorgen - und in Zukunft auch viele neue Pelletheizungen und Pelletkaminöfen!

 

 

 

Pellets werden in Deutschland zu etwa 95 Prozent aus Sägespänen und Resthölzern hergestellt, die als Nebenprodukte der Sägeindustrie anfallen. Zu 5 Prozent wird nicht-sägefähiges Rundholz genutzt, dass beim Holzeinschlag und bei der Durchforstung anfällt. Altholz und Waldrestholz werden aus qualitativen Gründen nicht zu Holzpellets verarbeitet. Die strengen Luftreinhaltevorschriften könnten mit diesen Rohstoffen nicht eingehalten werden. Genauso wenig wird hochwertiges Sägeholz eingesetzt, das viel zu teuer wäre.

 

 

 

 


 

* Texte und Grafiken mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Pellets Institut GmbH.

Ausführlichere Informationen: DEPI